Erinnerungen …

Begrüßung
Smiley, Alfred, Lieschen und Gertrud

Fütterung   Im Stall

Ach Mönsch … in alten Bildern kramen macht ganz schön weh ums Herz.

Was waren das doch für Zeiten! Als es an meiner Haustür mauzte und ich von 10 Katzen oder mehr zum Füttern abgeholt und dann so freudig von den anderen empfangen wurde. Und dann dieses süße Geschmatze im Stall – sofern ich es denn schaffte, die volle Kelle Futter aus dem Eimer an den Schmuseköpfen vorbei in die Futternäpfe zu jonglieren. Das waren die abendlichen Momente, in den man alles vergessen und einfach nur Gast eines größeren Ganzen sein konnte. Gut, dass ich da noch nicht wusste, wie viele Tränen noch fließen würden …

Seniorentuning

Mimis Lieblingsbeschäftigung neben dem Fressen: genießen und zubeißen!  Tut aber ohne Zähne gar nicht mehr weh. 😉

Mimi

Heute musste Mimi einiges über sich ergehen lassen und hat sich sehr tapfer gehalten. Sie hat seit einiger Zeit komische Anwandlungen, die ihre Adoptivfamilie ganz schön auf Trapp halten, und deshalb war ein  Tierarztbesuch zur Abklärung unausweichlich. Das überlegt man sich bei einer so alten Katze schon mindestens zweimal ganz genau, aber inzwischen war die Situation ohne Alternative.

In der Kiste war sie schneller als sie gucken konnte und dann einfach ab ins Auto und in die Praxis Dr. Nahrgang mit ihr. Wir kamen sehr schnell dran und konnten bis zur Blutentnahme auch alles mit Mimis Einverständnis machen. Unter anderem ein Röntgenbild:

Was da „nebenbei“ zum Vorschein kam, war dann doch eine Überraschung: ein Projektil! Wahrscheinlich von einem Luftgewehr. Das heißt: Mimi wurde  irgendwann in der Vergangenheit angeschossen! Ich stricke gerade noch an der Verdächtigenliste und bin verdammt wütend!

Anschließend musste Mimi doch eine Beruhigungsspritze bekommen, sie war nicht bereit, sich Blut abnehmen zu lassen. Nun lag sie schon schlafend da und ein Blick in ihr Mäulchen machte klar, dass an den Zähnen ganz dringend was gemacht werden musste. Und eine Infusion sollte sie auch bekommen, denn bei der Blutentnahme kamen nur mit viel gutem Willen ganz wenige Tropfen.

Spätnachmittags und mit nur noch 2 Zähnchen durfte sie dann wieder nach Hause und schlief erst mal ihren Rausch aus:

Mimi schläft

 

Dringend mal etwas Leben in die Web-Bude!

Eule

Damit hier nicht eine Traueranzeige die nächste jagt, mal eine erfreuliche Meldung: Eule hat das Erbe ihrer Mutter Gertrud angetreten und wohnt jetzt fest auf meinem Schreibtisch. Und in meinem Bett. Oder einfach da, wo ich gerade bin. Immerhin misshandelt sie mich nicht, wenn ich sie nicht kraule. Sie ist also etwas friedfertiger als ihre Mutter, das tut auch den Hunden gut. Und sie ist superschlau: Sie kann das „Intelligenz“-Spiel viel schneller lösen als die Hunde!

EuleEule

Raus geht sie nur bei schönem Wetter und Temperaturen über 20 °C, andere Katzen findet sie nur mittelgut, aber das ist mir auch ganz recht. In dem Alter und als Dame prügelt man sich zum Glück auch nicht mehr.

Eule hat sich nach dem ersten Tierarztbesuch vor 16 Jahren erst mal gute 8 Jahre überhaupt nicht anfassen lassen. Seit dem arbeiten wir kontinuierlich millimeterweise daran, dass sie zum Schmusemonster wird. Läuft! 😉

 

Herzschmerz

Lili 2018

Die süßeste Rotznase der Welt lebt nicht mehr 🙁

Lili lag am 28. August 2018 tot vor dem Katzenstall. Es kam für mich unerwartet – und irgendwie auch nicht. Schon im Mai hatte ich die Tierärztin um einen Termin gebeten, um Lili einschläfern zu lassen. Am nächsten Morgen hat sie mich wieder so freudig begrüßt, dass ich es doch nicht fertig bringen konnte und ich hab wieder abgesagt. So ging das viele Wochen und ich habe zwischendurch, wenn es ihr mit dem chronischen Schnupfen schlecht ging, viele Tränen vergossen. Lilis Zustand war tagesformabhängig, aber in den letzten Wochen ging es ihr eigentlich prima. Sie hat hauptsächlich von flüssigen Leckerlis gelebt und teilweise richtig gut rein gehauen, dann gab es wieder Tage an denen sie kaum ein Mäulchen voll zu sich genommen hat. Aber ihr Zustand war recht stabil, sie hat etwas zugenommen und kam sogar mit der schlimmen Hitze relativ gut zurecht. Am Abend zuvor hatte sie guten Appetit und nichts deutete darauf hin, dass es ihr sehr schlecht ging. Um am nächsten Tag lag sie da …

Ich bin so unglaublich dankbar für die vielen engen und innigen Momente, die wir in den letzten Monaten hatten! Und ich bin froh, dass ich sie gefunden habe und sie sich nicht verkrochen hat, auch wenn es ein sehr großer Schreck war. Aber es tut mir sehr, sehr leid, dass ich nicht bei ihr war als es zu Ende ging. Ich hoffe so sehr, dass es schnell ging und nicht schmerzhaft war. 🙁

 

Ach mönsch ….

So sehr ich mich gefreut hab, dass alle Katzen gut ins neue Jahr gekommen sind, dass Lilis Haus bei den Stürmen nicht von Bäumen getroffen wurde und dass Mimi das Wohnzimmer von Schmidts erobert hat – so traurig bin ich jetzt, weil ich so früh im Jahr unsere älteste Mitbewohnerin Gertrud hab einschläfern lassen müssen.

Es ging ihr letzten Sonntag, den 18.2.18 so schlecht, dass sie kaum noch gefressen hatte und kaum mehr einen Meter laufen konnte ohne Atemnot zu bekommmen. Sie hat den letzten Tag noch in der wärmenden Sonne verbracht, Streicheleinheiten mit Schnurren gedankt und abends ist die dann in vertrauter Umgebung für immer eingeschlafen. 🙁
Tausend Dank an Frau Dr. Nahrgang, dass sie das möglich gemacht hat – das war eine riesige Erleichterung für mich und sicher auch für Gertrud!

Und jetzt ist da wieder eine riesige Lücke in unserem Leben – und auf dem Sofa …

Gertrud und Betti

 

Zahn-OP für Gertrud

Gertrud

So, wenigstens mal etwas halbwegs Erfreuliches: Gertrud hat eine Zahnsanierung relativ gut überstanden!  Der Anlaß war allerdings nicht Eitelkeit im hohen Alter, sondern dringende Notwendigkeit. Sie hat seit ca. 4 Tagen gar nichts mehr gefressen, davor immer weniger und in den letzten 2 Tage wollte sie auch nicht mal mehr gekrault werde, zog sich lieber draußen zurück. 🙁

Da Betti eh einen Tierarzt-Termin hatte, nahm ich Gertrud einfach mit und schnell wurde klar, dass ihre Probleme durchaus dentaler Natur sein konnten. So wurden gleich beide Omi-Mäulchen saniert.

GertrudGertrud und Betti

Nahaufnahmen vom Kiefer erspare ich Euch!

Anschließend gab es noch eine Infusion, denn Gertrud hat in der kurzen Zeit so arg abgebaut, dass sie ganz klapprig und ausgetrocknet war.

Betti hat sich sehr viel schneller erholt als Gertrud, aber die ist ja schließlich auch mindestens ein Jahr älter – und hat ganz schön Substanz lassen müssen: Oben sind jetzt so gut wie keine Zähne mehr!
Dafür sind die Blutwerte ganz okay und sie wird sicher bald wieder lächeln und Mäuse in Zukunft wohl eher lutschen können! 😉

Wir wurden wie immer bestens betreut vom Praxis-Team Dr. Nahrgang

 

schon wieder traurig …

Henry

Nun ist die Flohpopo-Familie ganz katerlos: Am 29. März 2017 musste Henry eingeschläfert werden. 🙁

Er hat sich im Pferdestall in der Nachbarschaft im Heu verkrochen, weil es ihm ganz, ganz schlecht ging. Die Tierärztin konnte kaum noch Temperatur feststellen als wir abends dort waren. Es war offensichtlich, dass er nicht mehr auf die Beine kommen würde und so ließen wir ihn sanft einschlafen.  Der einzige Trost ist, dass er ein stolzes Alter in einem weitestgehend selbstbestimmten und freien Leben erreichen durfte und dass ich ihm hoffentlich weiteres Leid habe ersparen können …

Ein neues Jahr

Wir konzentrieren uns jetzt auf die guten Nachrichten! Alle 4 Senioren sind so weit fit und ich freue mich riesig, dass wir in wenigen Wochen unseren 16. Jahrestag feiern können! Unglaublich!

Gertrud geht es prächtig und ihre Krallen erfreuen sich unbeschreiblich schmerzhafter Schärfe! Sie genießt die Wärme im Haus, macht aber täglich Spaziergänge an der frischen Luft um nach dem Rechten zu sehen.

Gertrud dreht auf Gertrud dreht auf Gertrud dreht auf

 

Mimi hat es jetzt richtig gemütlich in ihrer Butze direkt vor Schmidts Haustüre! So kann man den Winter gut ohne kalte Pfoten verbringen.

Mimi

 

Lili hat es ebenfalls schön warm in einem ihrer Wohnkartons

Lili

 

Nur Henry wohnt zur Zeit in einem (trockenen) Rohr direkt an der Straße statt in seiner Villa, die wir eigens für ihn angeschafft haben:

Henry

Grisou und August

Leider geht auch das Jahr 2016 nicht ohne weitere Verluste zu Ende 🙁

Grisou am Morgen

Am 18. August habe ich es endlich geschafft, Grisou zum Tierarzt zu bringen und wie befürchtet konnten wir ihn nur noch erlösen. Er hatte einen riesigen Tumor im Schulterbereich und seit langer Zeit Schmerzen und konnte mit einem Vorderbein nicht mehr auftreten. Aber er war trotzdem noch fit genug, einer Einfang-Aktion zu entgehen und ich konnte mich ihm nie so weit nähern, dass ich ihn hätte einfangen können. Dank untergeschummelter Medikamente hatte er sich immer mal wieder halbwegs berappelt, aber so eine bösartige Erkrankung lässt sich dadurch leider nicht vertreiben. Krebs ist ein Arschloch!

Grisou war zwar immer ein kleiner Mistkerl, der in den letzten Jahren alle anderen Katzen (außer seinen Kumpel / Bruder August) verprügelt hatte, aber trotzdem war er eine starke Persönlichkeit, die ich sehr vermisse!

August

Und am 21. November ist leider auch August verstorben! Ihm ging es ja schon länger schlecht, aber er war sehr zäh und richtig anhänglich geworden. Nach 15 Jahren (!!!) hat er sich genussvoll kraulen lassen und war bei weitem nicht mehr so scheu! Um so größer ist jetzt der Schmerz … und die Fensterbank ist jetzt so leer

Gertrud trainiert!

So, jetzt ist es raus: Gertrud ist kurz davor, späte Karriere im Poledance zu starten! Sie trainiert bis zu zweimal pro Nacht und hält sich sonst auch mit Parcours-Training fit (im Affenzahn über Sofas, Tische, Stühle, auf die Fensterbank und wieder zurück, mit coolen Moves, Purzelbaum und Slidingstops)

Trauriger April 2015

Flo Oskar

Leider habe ich keine schönen Nachrichten, denn Oskar, Flo und Näschen sind nicht mehr bei uns 🙁

Näschen ist seit Dezember 2014 nicht mehr aufgetaucht und ich muss sie leider für tot erklären, denn sie war all die Jahre immer regelmäßig an mindestens einer von 4 Futterstellen aufgetaucht und da sie in den letzten Monaten sehr dünn geworden war, gehe ich davon aus, dass sie krank war und sich dann irgendwo verkrochen hat.

Flo ist am 7. April überraschend eingeschläfert worden, sie hatte Blasenkrebs. Da eine OP laut Ultraschnell nicht erfolgsversprechend war und sie schon arge Beschwerden hatte, habe ich mich auf ärztlichen Rat kurzfristig entschieden, sie nicht weiter leiden zu lassen. Flo war Gertruds Tochter und hat zusammen mit ihrer Schwester Eule seit ihrer Kindheit bei uns im Haus gewohnt und hinterläßt eine riesengroße Lücke!

Genau eine Woche später am 14. April Vormittag ist Oskar gestorben. Hier im Haus, das er ja letzten Herbst zu seinem festen Wohnsitz erklärt hat. Ihm ging es sehr schlecht, er wollte nicht mehr fressen und hat sich nur noch ruhige Ecken verzogen, wollte auch nicht mehr gestreichelt werden. Da ich Sorgen hatte, ihn alleine draußen sterben zu lassen oder dass ihm in diesem Zustand womöglich etwas Schlimmes zustoßen könnte, habe ich ihn am Tag vor seinem Tod ins Haus geholt. Eigentlich wollte ich ihn zum Tierarzt bringen, aber er hat sich trotz seiner Schwäche so massiv gewehrt, dass ich es nicht fertig gebracht habe.

Und nun gibt es auf allen Etagen so viele leere Plätze 🙁

Sogar die nächtlichen Störungen, das Gemauze, wenn das Futter nicht schnell genug serviert wurde, die Pfotenhiebe, wenn die Hand zum Kraulen mal kurz zu weit weg war, die Sitzblockade auf der Tastatur und vor allem dieses unglaublich und unbeschreiblich liebevolle, stürmische Umarmen, wie nur Oskar das konnte, fehlen jetzt so sehr!

Jahresende 2014

Mein persönliches Weihnachtswunder 2014:

Gertrud und Oskar sind endlich in unsere WG gezogen!  🙂

Oskar, Gertrud & Betti

Die beiden Senioren haben sich nach vielen Jahren von den Vorzügen von Heizung, Sofa, Bett und innenliegender Fensterbank überzeugen lassen. Nebenbei genießen und fordern sie gnadenlos Streicheleinheiten fast rund um die Uhr, halten mich permanent von der Arbeit ab, lassen sich regelmäßig Futter servieren, haben die Hunde voll im Griff, schnarchen und schnurren und legen nachts schon mal gerne ein Tänzchen aufs Parkett (oder aufs Sofa). Freundlicherweise benutzen auch beide die Katzentoilette und benehmen sich wie wohl erzogene Hauskatzen! Während Oskar allerdings immer eine Ein- und Ausgangsmöglichkeit braucht und nur ganz kurz richtig „eingeschlossen“ sein kann, verläßt Gertrud kaum noch das Haus und liegt auch gerne mal stundenlang schnurren auf dem Schreibtisch oder hangelt nach meiner rechten Hand, wenn diese die Computermaus zu bewegen versucht. Staubsauger und Hundegebell stört sie nicht wirklich und auch Besuch wird gerne mal zum Beschmusen genutzt. Oskar ist da etwas zurückhaltender, aber dafür weiß er genau, wie er in mein Bett kommt und praktiziert nachts schon mal gerne Kampfschmusen 🙂

Sofagemütlichkeiten

Sofagemütlichkeiten

Oskar war dieses Jahr zweimal wieder in tierärztlicher Behandlung, weil er wieder tagelang verschwunden war und nichts gefressen hatte. Der Rekord lag bei 7 langen Tagen und ich hatte schon keine Hoffnung mehr. Es war zu dieser Zeit sehr trocken draußen und er hat vermutlich nicht mal was getrunken. Dennoch tauchte er wieder auf und auch wenn er ganz, ganz schrecklich dünn, struppig und ausgetrocknet war, hat er sich wieder berappelt und hält sich tapfer! Er ist jetzt mindestens 15 Jahre alt und ich freue mich riesig, dass er so relativ fit ist und jetzt richtig bei uns wohnt! Vor 3 Jahren war nicht mal daran zu denken, dass er sich überhaupt jemals würde anfassen lassen und jetzt ist er der größte Schmusekater 🙂

Smiley :-(

Am 9. Oktober 2014 mußte Smiley eingeschläfert werden… Er hatte Nieren- und Leberversagen und hat auf unsere Rettungsversuche durch die Tierärztin leider nicht so reagiert wie erhofft. Ich versuche mich damit zu trösten, dass er immerhin die letzten 3 Tage im Warmen und in meiner Nähe hat verbringen können, statt in regnerischer Kälte irgendwo im Gestrüpp langsam zu sterben. Aber es ist ein schlechter Trost und es ist ein unerwarteter und heftiger Verlust, diesen ausnahmslos immer gut gelaunten kleinen Sonnenschein so früh gehen lassen zu müssen. Der Garten ist so viel leerer seit dem!

Smiley
Smiley Smiley

Katertag

Katertag

Diese 4 Jungs liegen bei jedem Sonnenstrahl faul auf dem Balkon – allein die Geräusche in der Küche können das ändern. Nicht mal die Elster, die ihnen das übriggebliebene Trockenfutter vor der Nase wegklaut, stört sie.

Näschen und Gertrud sind nach vielen Wochen endlich wieder zum Fressen gekommen 🙂 Sehen beide gar nicht mal so schlecht aus, prima Fell und einen riiiieeesigen Hunger. Wo waren sie so lange? Urlaub???

 

Februar 2014

Und schon wieder ein Regentag! Schade, so kann ich leider nicht arbeiten 🙂

Nachdem Oskar letztes Jahr schon 3 mal bei der Tierärztin war und ich den Eindruck hatte, dass man mir zu verstehen geben wollte, dass die immer kürzer werdenden Abstände keine gute Prognose seien, hab ich mal ein Experiment gewagt und ihm etwas aus meinem Tablettenfundus in die Milch gerührt als es ihm wieder schlechter ging. Das hat sogar so gut geholfen, dass wir das jetzt schon insgesamt weitere zwei Male gemacht haben. Ich weiß, das kann es ja auf Dauer eigentlich auch nicht sein … aber es ist für ihn stressfreier und ich muß erst mal keine schlechte Nachrichten hören.

Jedenfalls ist er zur Zeit wieder in der Zunehmphase und schaufelt ganz schön rein. Dazu täglich ausgiebige Massageeinheiten und Aufwärmen im Haus, am liebsten auf oder unter dem Schreibtisch, auf der Fensterbank oder vor dem Kühlschrank. Mal kurz mauzen und schon öffnet sich dieser und es gibt einen Schluck Milch oder noch mehr Futter. Die Hunde spuren schon beim bloßen Anschauen. Was kann man als Katze mehr wollen?

Gäste

… und dann gibt’s noch einen Igel, der neuerdings auch völlig unbefangen mitten in den Katzen seine Mahlzeit einfordert und laut schmatzend zu sich nimmt:

dazu perfekt passend:

Oskar und Ferdi

Oskar

Oskar geht es auch 4 Wochen nach dem 2. Tierarztbesuch wieder richtig, richtig gut! Er hat toll zugenommen und frißt sehr gut und gerne 🙂 Ich hoffe, das bleibt für ein paar Jahre so!

Dafür hab ich auch leider eine traurige Nachricht: Ferdinand ist Anfang Juni gestorben! Er hat innerhalb weniger Wochen ziemlich abgenommen und mochte auch nicht mehr so richtig fressen. Als es schlimmer wurde, habe ich zwar gemerkt, dass er auch wie Oskar Schluckbeschwerden hatte, aber jedes Mal, wenn ich ihn zum Tierarztbesuch abholen wollte, war er wie vom Erdboden verschluckt! Es war wirklich wie verhext! Ich hab zwar einmal mehr oder weniger geschafft, ihm eine Kortisonspritze zu geben, aber leider hat sie ihm nicht mehr helfen können 🙁

Noch mal Oskar

Mönsch, nu ging es ihm schon wieder schlechter!

Nach einigen Tagen nix bis gar nix fressen und deutlichem Gewichtsverlust, wollte er heute morgen wieder so gerne, konnte aber nicht wirklich! Hab ihn dann noch mal erstaunlich gut „überreden“ können, mit mir zur Tierärztin zu fahren und dort hat er noch mal die „volle Packung“ bekommen: Antibiotikum, Langzeitcortison, Vit. B und ein kleines Infusiönchen. Keine 5 Stunden später hat er wieder richtig Appetit gehabt und konnte auch schon wieder eine Kleinigkeit fressen. Hoffentlich wird er jetzt wieder richtig gesund!

Sieht brutal aus, aber wollte sich nicht freiwillig behandeln lassen:

Oskar

Nun macht mir Oskar Sorgen

Oskar ist wieder richtig fit und hat schön zugenommen!

Oskar

Mein armer Oskar war Mitte April richtig schlecht dran: erst hat er ca. 5 Tage gar nichts gefressen und lag nur auf dem Nachbargrundstück im Dornengestrüpp und wollte mit nichts mehr was zu tun haben. Ich hab wirklich gedacht, es geht zu Ende mit ihm und dann kamen wieder die quälenden Fragen, was jetzt eigentlich besser wäre: ihn einfach in Ruhe sterben lassen oder ihm dabei helfen und ihn zum Tierarzt bringen, was wiederum sehr viel Stress bedeuten würde?

Erfreulicherweise hat Oskar montags dann wieder Hunger bekommen, nur konnte er leider nicht so richtig fressen. Also habe ich ihn dienstags doch noch, aber mit einem guten Gefühl, zur Tierärztin gebracht und ihn dann dort von einer etwas anderen Seite kennengelernt: die Fangzähne sind auf jeden Fall sehr in Ordnung, kraftvolles Zubeißen ist so gar kein Problem! Er hat dann – in ein Fangnetz eingewickelt und mit dicken Handschuhen gesichert – ein Langzeitantibiotikum, eine Miniinfusion, Vit. B und etwas Cortison bekommen. Danach war er auch nur 3 Stunden stinkesauer, dann hat er sich wieder kraulen lassen und sogar schon erste Häppchen gefressen. Es ging jeden Tag ein kleines bisschen besser und jetzt nach einer Woche hat er endlich wieder einen gesegneten Appetit, haut ganz schön rein und verteidigt sein Futter auch wieder gegen die anderen frechen Jungs 🙂

Jetzt müssen wir ganz dringend die verlorenen Pfunde wieder draufkriegen, aber wenn er so weiter macht wie im Moment, dauert es nicht lange! Ich bin soooooooo froh, dass mir mein Lieblingsgrautigerkater und Schreibtischfensterbankbesetzer noch länger erhalten bleibt!

Oskar Oskar

Lieschen …

Lieschen ist jetzt im Katzenhimmel 🙁
Sie lag nachmittags tot beim Nachbarn im Garten…. dabei hatte sie die letzten 2 Tage noch so toll viel gefressen und war gut drauf. Mach’s gut, kleines Kätzchen und grüß Alfred, Frida und die anderen! Ich vermisse dich so sehr!

Lieschen

So zuckersüß können Stolperfallen sein!

Sorgenkind Lieschen 2

Gestern ist Lieschen (nach wieder 5 Tagen) bei den Nachbarn zum Fressen gewesen. Hab sie gleich „verhaftet“ und ihr alles mögliche an Futter angeboten, aber sie hat nur winzige Häppchen gefressen und war dafür aber umso schmusiger. Da es eh den ganzen Sonntag regnete, haben wir es uns richtig gemütlich gemacht:

Lieschen Lieschen

Sorgenkind Lieschen

Lieschen Lieschen

Jetzt hab ich mich schon dran gewöhnt, dass Gertrud und Näschen sich kaum noch blicken lassen und dann macht mir jetzt auch noch meine Lieblingsnervensäge Lieschen große Sorgen! Sie hatte in den letzten Wochen schon ein bisschen abgenommen, aber das ist zum Sommer hin nicht ungewöhnlich. Aber dann war sie jetzt eine knappe Woche überhaupt nicht da und das ist SEHR ungewöhnlich, wenn sie sonst täglich mehrmals als lebende Stolperfalle auf sich aufmerksam macht.
Jetzt war sie wieder da – aber völlig dünn und knochig! Sehr hungrig und noch anhänglicher. Aber unverletzt. Was ist passiert? Eingesperrt? Krank? Wohl eher letzteres, denn man hätte ihr sicher an den Krallen angesehen, wenn sie versucht hätte irgendwo rauszukommen… Okay, ich hab beschlossen, dass sie jetzt in unserer WG leben darf und nicht mehr raus muss, wenn sie nicht will. Müssen die Hunde halt irgendwie durch, dass da eine Katze Kuscheleinheiten an Lebendfell einfordert! Noch ein Klo gekauft, Leberwurst, Katzenmilch, Lachs und ganz feine (und teure) kleine Futterdöschen zum Aufpäppeln und Lieschen reingebeten… War zum Futtern (nicht viel, aber immerhin), ausgiebigen Schmuseeinheiten mit Sabber und Milchtritt und für ein Schläfchen ganz okay. Aber dann wollte sie raus – und war dann wieder für 3 Tage weg! Wieder dünner und total schmusig saß sie dann vor der Tür, hat wieder gefressen, Schläfchen gehalten, raus …

Und ich weiß mal wieder nicht, was ich machen soll … Kann sie alleine entscheiden, was gut für sie ist? Oder soll ich mit ihr zum Tierarzt und versuchen, sie mit allen Möglichkeiten wieder fit zu kriegen? … Diese Tiere machen mich wahnsinnig!!!