schon wieder traurig …

Henry

Nun ist die Flohpopo-Familie ganz katerlos: Am 29. März 2017 musste Henry eingeschläfert werden. 🙁

Er hat sich im Pferdestall in der Nachbarschaft im Heu verkrochen, weil es ihm ganz, ganz schlecht ging. Die Tierärztin konnte kaum noch Temperatur feststellen als wir abends dort waren. Es war offensichtlich, dass er nicht mehr auf die Beine kommen würde und so ließen wir ihn sanft einschlafen.  Der einzige Trost ist, dass er ein stolzes Alter in einem weitestgehend selbstbestimmten und freien Leben erreichen durfte und dass ich ihm hoffentlich weiteres Leid habe ersparen können …

Ein neues Jahr

Wir konzentrieren uns jetzt auf die guten Nachrichten! Alle 4 Senioren sind so weit fit und ich freue mich riesig, dass wir in wenigen Wochen unseren 16. Jahrestag feiern können! Unglaublich!

Gertrud geht es prächtig und ihre Krallen erfreuen sich unbeschreiblich schmerzhafter Schärfe! Sie genießt die Wärme im Haus, macht aber täglich Spaziergänge an der frischen Luft um nach dem Rechten zu sehen.

Gertrud ist übermütig Gertrud ist übermütig Gertrud ist übermütig

 

Mimi hat es jetzt richtig gemütlich in ihrer Butze direkt vor Schmidts Haustüre! So kann man den Winter gut ohne kalte Pfoten verbringen.

Mimi in ihrer Butze

 

Lili hat es ebenfalls schön warm in einem ihrer Wohnkartons

Lili im Karton

 

Nur Henry wohnt zur Zeit in einem (trockenen) Rohr direkt an der Straße statt in seiner Villa, die wir eigens für ihn angeschafft haben:

Henry in seiner Villa

Grisou und August

Leider geht auch das Jahr 2016 nicht ohne weitere Verluste zu Ende 🙁

Am 18. August habe ich es endlich geschafft, Grisou zum Tierarzt zu bringen und wie befürchtet konnten wir ihn nur noch erlösen. Er hatte einen riesigen Tumor im Schulterbereich und seit langer Zeit Schmerzen und konnte mit einem Vorderbein nicht mehr auftreten. Aber er war trotzdem noch fit genug, einer Einfang-Aktion zu entgehen und ich konnte mich ihm nie so weit nähern, dass ich ihn hätte einfangen können. Dank untergeschummelter Medikamente hatte er sich immer mal wieder halbwegs berappelt, aber so eine bösartige Erkrankung lässt sich dadurch leider nicht vertreiben. Krebs ist ein Arschloch!

Grisou war zwar immer ein kleiner Mistkerl, der in den letzten Jahren alle anderen Katzen (außer seinen Kumpel / Bruder August) verprügelt hatte, aber trotzdem war er eine starke Persönlichkeit, die ich sehr vermisse!

August 2016

Und am 21. November ist leider auch August verstorben! Ihm ging es ja schon länger schlecht, aber er war sehr zäh und richtig anhänglich geworden. Nach 15 Jahren (!!!) hat er sich genußvoll kraulen lassen und war bei weitem nicht mehr so scheu! Um so größer ist jetzt der Schmerz … und die Fensterbank ist jetzt so leer

Gertrud trainiert!

So, jetzt ist es raus: Gertrud ist kurz davor, späte Karriere im Poledance zu starten! Sie trainiert bis zu zweimal pro Nacht und hält sich sonst auch mit Parcours-Training fit (im Affenzahn über Sofas, Tische, Stühle, auf die Fensterbank und wieder zurück, mit coolen Moves, Purzelbaum und Slidingstops)

Trauriger April 2015

Flo Oskar

Leider habe ich keine schönen Nachrichten, denn Oskar, Flo und Näschen sind nicht mehr bei uns 🙁

Näschen ist seit Dezember 2014 nicht mehr aufgetaucht und ich muss sie leider für tot erklären, denn sie war all die Jahre immer regelmäßig an mindestens einer von 4 Futterstellen aufgetaucht und da sie in den letzten Monaten sehr dünn geworden war, gehe ich davon aus, dass sie krank war und sich dann irgendwo verkrochen hat.

Flo ist am 7. April überraschend eingeschläfert worden, sie hatte Blasenkrebs. Da eine OP laut Ultraschnell nicht erfolgsversprechend war und sie schon arge Beschwerden hatte, habe ich mich auf ärztlichen Rat kurzfristig entschieden, sie nicht weiter leiden zu lassen. Flo war Gertruds Tochter und hat zusammen mit ihrer Schwester Eule seit ihrer Kindheit bei uns im Haus gewohnt und hinterläßt eine riesengroße Lücke!

Genau eine Woche später am 14. April Vormittag ist Oskar gestorben. Hier im Haus, das er ja letzten Herbst zu seinem festen Wohnsitz erklärt hat. Ihm ging es sehr schlecht, er wollte nicht mehr fressen und hat sich nur noch ruhige Ecken verzogen, wollte auch nicht mehr gestreichelt werden. Da ich Sorgen hatte, ihn alleine draußen sterben zu lassen oder dass ihm in diesem Zustand womöglich etwas Schlimmes zustoßen könnte, habe ich ihn am Tag vor seinem Tod ins Haus geholt. Eigentlich wollte ich ihn zum Tierarzt bringen, aber er hat sich trotz seiner Schwäche so massiv gewehrt, dass ich es nicht fertig gebracht habe.

Und nun gibt es auf allen Etagen so viele leere Plätze 🙁 Sogar die nächtlichen Störungen, das Gemauze, wenn das Futter nicht schnell genug serviert wurde, die Pfotenhiebe, wenn die Hand zum Kraulen mal kurz zu weit weg war, die Sitzblockade auf der Tastatur und vor allem dieses unglaublich und unbeschreiblich liebevolle, stürmische Umarmen, wie nur Oskar das konnte, fehlen jetzt so sehr!

Jahresende 2014

Oskar, Gertrud + Betti

Mein persönliches Weihnachtswunder 2014:

Gertrud und Oskar sind endlich in unsere WG gezogen!  🙂

Die beiden Senioren haben sich nach vielen Jahren von den Vorzügen von Heizung, Sofa, Bett und innenliegender Fensterbank überzeugen lassen. Nebenbei genießen und fordern sie gnadenlos Streicheleinheiten fast rund um die Uhr, halten mich permanent von der Arbeit ab, lassen sich regelmäßig Futter servieren, haben die Hunde voll im Griff, schnarchen und schnurren und legen nachts schon mal gerne ein Tänzchen aufs Parkett (oder aufs Sofa). Freundlicherweise benutzen auch beide die Katzentoilette und benehmen sich wie wohl erzogene Hauskatzen! Während Oskar allerdings immer eine Ein- und Ausgangsmöglichkeit braucht und nur ganz kurz richtig „eingeschlossen“ sein kann, verläßt Gertrud kaum noch das Haus und liegt auch gerne mal stundenlang schnurren auf dem Schreibtisch oder hangelt nach meiner rechten Hand, wenn diese die Computermaus zu bewegen versucht. Staubsauger und Hundegebell stört sie nicht wirklich und auch Besuch wird gerne mal zum Beschmusen genutzt. Oskar ist da etwas zurückhaltender, aber dafür weiß er genau, wie er in mein Bett kommt und praktiziert nachts schon mal gerne Kampfschmusen 🙂

Sofagemütlichkeit

Sofagemütlichkeit

Oskar war dieses Jahr zweimal wieder in tierärztlicher Behandlung, weil er wieder tagelang verschwunden war und nichts gefressen hatte. Der Rekord lag bei 7 langen Tagen und ich hatte schon keine Hoffnung mehr. Es war zu dieser Zeit sehr trocken draußen und er hat vermutlich nicht mal was getrunken. Dennoch tauchte er wieder auf und auch wenn er ganz, ganz schrecklich dünn, struppig und ausgetrocknet war, hat er sich wieder berappelt und hält sich tapfer! Er ist jetzt mindestens 15 Jahre alt und ich freue mich riesig, dass er so relativ fit ist und jetzt richtig bei uns wohnt! Vor 3 Jahren war nicht mal daran zu denken, dass er sich überhaupt jemals würde anfassen lassen und jetzt ist er der größte Schmusekater 🙂

Smiley :-(

Am 9. Oktober 2014 mußte Smiley eingeschläfert werden… Er hatte Nieren- und Leberversagen und hat auf unsere Rettungsversuche durch die Tierärztin leider nicht so reagiert wie erhofft. Ich versuche mich damit zu trösten, dass er immerhin die letzten 3 Tage im Warmen und in meiner Nähe hat verbringen können, statt in regnerischer Kälte irgendwo im Gestrüpp langsam zu sterben. Aber es ist ein schlechter Trost und es ist ein unerwarteter und heftiger Verlust, diesen ausnahmslos immer gut gelaunten kleinen Sonnenschein so früh gehen lassen zu müssen. Der Garten ist so viel leerer seit dem!

Smiley Smiley Smiley

Katertag

Katertag

Diese 4 Jungs liegen bei jedem Sonnenstrahl faul auf dem Balkon – allein die Geräusche in der Küche können das ändern. Nicht mal die Elster, die ihnen das übriggebliebene Trockenfutter vor der Nase wegklaut, stört sie.

Näschen und Gertrud sind nach vielen Wochen endlich wieder zum Fressen gekommen 🙂 Sehen beide gar nicht mal so schlecht aus, prima Fell und einen riiiieeesigen Hunger. Wo waren sie so lange? Urlaub???

 

Februar 2014

Und schon wieder ein Regentag! Schade, so kann ich leider nicht arbeiten 🙂

Oskar und Smiley

Nachdem Oskar letztes Jahr schon 3 mal bei der Tierärztin war und ich den Eindruck hatte, dass man mir zu verstehen geben wollte, dass die immer kürzer werdenden Abstände keine gute Prognose seien, hab ich mal ein Experiment gewagt und ihm etwas aus meinem Tablettenfundus in die Milch gerührt als es ihm wieder schlechter ging. Das hat sogar so gut geholfen, dass wir das jetzt schon insgesamt weitere zwei Male gemacht haben. Ich weiß, das kann es ja auf Dauer eigentlich auch nicht sein … aber es ist für ihn stressfreier und ich muß erst mal keine schlechte Nachrichten hören.

Jedenfalls ist er zur Zeit wieder in der Zunehmphase und schaufelt ganz schön rein. Dazu täglich ausgiebige Massageeinheiten und Aufwärmen im Haus, am liebsten auf oder unter dem Schreibtisch, auf der Fensterbank oder vor dem Kühlschrank. Mal kurz mauzen und schon öffnet sich dieser und es gibt einen Schluck Milch oder noch mehr Futter. Die Hunde spuren schon beim bloßen Anschauen. Was kann man als Katze mehr wollen?

Gäste

… und dann gibt’s noch einen Igel, der neuerdings auch völlig unbefangen mitten in den Katzen seine Mahlzeit einfordert und laut schmatzend zu sich nimmt:

Igelbesuch

dazu perfekt passend:

 

Oskar und Ferdi

Oskar

Oskar geht es auch 4 Wochen nach dem 2. Tierarztbesuch wieder richtig, richtig gut! Er hat toll zugenommen und frißt sehr gut und gerne 🙂 Ich hoffe, das bleibt für ein paar Jahre so!

 

Dafür hab ich auch leider eine traurige Nachricht: Ferdinand ist Anfang Juni gestorben! Er hat innerhalb weniger Wochen ziemlich abgenommen und mochte auch nicht mehr so richtig fressen. Als es schlimmer wurde, habe ich zwar gemerkt, dass er auch wie Oskar Schluckbeschwerden hatte, aber jedes Mal, wenn ich ihn zum Tierarztbesuch abholen wollte, war er wie vom Erdboden verschluckt! Es war wirklich wie verhext! Ich hab zwar einmal mehr oder weniger geschafft, ihm eine Kortisonspritze zu geben, aber leider hat sie ihm nicht mehr helfen können 🙁

Noch mal Oskar

Mönsch, nu ging es ihm schon wieder schlechter!

Nach einigen Tagen nix bis gar nix fressen und deutlichem Gewichtsverlust, wollte er heute morgen wieder so gerne, konnte aber nicht wirklich! Hab ihn dann noch mal erstaunlich gut „überreden“ können, mit mir zur Tierärztin zu fahren und dort hat er noch mal die „volle Packung“ bekommen: Antibiotikum, Langzeitcortison, Vit. B und ein kleines Infusiönchen. Keine 5 Stunden später hat er wieder richtig Appetit gehabt und konnte auch schon wieder eine Kleinigkeit fressen. Hoffentlich wird er jetzt wieder richtig gesund!

Sieht brutal aus, aber wollte sich nicht freiwillig behandeln lassen:

Oskar

Nun macht mir Oskar Sorgen

Oskar ist wieder richtig fit und hat schön zugenommen!

Oskar

Mein armer Oskar war Mitte April richtig schlecht dran: erst hat er ca. 5 Tage gar nichts gefressen und lag nur auf dem Nachbargrundstück im Dornengestrüpp und wollte mit nichts mehr was zu tun haben. Ich hab wirklich gedacht, es geht zu Ende mit ihm und dann kamen wieder die quälenden Fragen, was jetzt eigentlich besser wäre: ihn einfach in Ruhe sterben lassen oder ihm dabei helfen und ihn zum Tierarzt bringen, was wiederum sehr viel Stress bedeuten würde?

Erfreulicherweise hat Oskar montags dann wieder Hunger bekommen, nur konnte er leider nicht so richtig fressen. Also habe ich ihn dienstags doch noch, aber mit einem guten Gefühl, zur Tierärztin gebracht und ihn dann dort von einer etwas anderen Seite kennengelernt: die Fangzähne sind auf jeden Fall sehr in Ordnung, kraftvolles Zubeißen ist so gar kein Problem! Er hat dann in ein Fangnetz eingewickelt und mit dicken Handschuhen gesichert, ein Langzeitantibiotikum, eine Miniinfusion, Vit. B und etwas Cortison bekommen. Danach war er auch nur 3 Stunden stinkesauer, dann hat er sich wieder kraulen lassen und sogar schon erste Häppchen gefressen. Es ging jeden Tag ein kleines bißchen besser und jetzt nach einer Woche hat er endlich wieder einen gesegneten Appetit, haut ganz schön rein und verteidigt sein Futter auch wieder gegen die anderen frechen Jungs 🙂

Jetzt müssen wir ganz dringend die verlorenen Pfunde wieder draufkriegen, aber wenn er so weiter macht wie im Moment, dauert es nicht lange! Ich bin soooooooo froh, dass mir mein Lieblingsgrautigerkater und Schreibtischfensterbankbesetzer noch länger erhalten bleibt!

Oskar Oskar Oskar

Lieschen …

Lieschen ist jetzt im Katzenhimmel 🙁
Sie lag nachmittags tot beim Nachbarn im Garten…. dabei hatte sie die letzten 2 Tage noch so toll viel gefressen und war gut drauf. Mach’s gut, kleines Kätzchen und grüß Alfred, Frida und die anderen! Ich vermisse dich so sehr!

Stolperfalle

So zuckersüß können Stolperfallen sein!

Sorgenkind Lieschen 2

Gestern ist Lieschen (nach wieder 5 Tagen) bei den Nachbarn zum Fressen gewesen. Hab sie gleich „verhaftet“ und ihr alles mögliche an Futter angeboten, aber sie hat nur winzige Häppchen gefressen und war dafür aber umso schmusiger. Da es eh den ganzen Sonntag regnete, haben wir es uns richtig gemütlich gemacht:

Lieschen Lieschen

Sorgenkind Lieschen

Lieschen

Lieschen

Jetzt hab ich mich schon dran gewöhnt, dass Gertrud und Näschen sich kaum noch blicken lassen und dann macht mir jetzt auch noch meine Lieblingsnervensäge Lieschen große Sorgen! Sie hatte in den letzten Wochen schon ein bisschen abgenommen, aber das ist zum Sommer hin nicht ungewöhnlich. Aber dann war sie jetzt eine knappe Woche überhaupt nicht da und das ist SEHR ungewöhnlich, wenn sie sonst täglich mehrmals als lebende Stolperfalle auf sich aufmerksam macht.
Jetzt war sie wieder da – aber völlig dünn und knochig! Sehr hungrig und noch anhänglicher. Aber unverletzt. Was ist passiert? Eingesperrt? Krank? Wohl eher letzteres, denn man hätte ihr sicher an den Krallen angesehen, wenn sie versucht hätte irgendwo rauszukommen… Okay, ich hab beschlossen, dass sie jetzt in unserer WG leben darf und nicht mehr raus muss, wenn sie nicht will. Müssen die Hunde halt irgendwie durch, dass da eine Katze Kuscheleinheiten an Lebendfell einfordert! Noch ein Klo gekauft, Leberwurst, Katzenmilch, Lachs und ganz feine (und teure) kleine Futterdöschen zum Aufpäppeln und Lieschen reingebeten… War zum Futtern (nicht viel, aber immerhin), ausgiebigen Schmuseeinheiten mit Sabber und Milchtritt und für ein Schläfchen ganz okay. Aber dann wollte sie raus – und war dann wieder für 3 Tage weg! Wieder dünner und total schmusig saß sie dann vor der Tür, hat wieder gefressen, Schläfchen gehalten, raus….

Und ich weiß mal wieder nicht, was ich machen soll … Kann sie alleine entscheiden, was gut für sie ist? Oder soll ich mit ihr zum Tierarzt und versuchen, sie mit allen Möglichkeiten wieder fit zu kriegen? … Diese Tiere machen mich wahnsinnig!!!